DSL Provider

AVM setzt Trends

Der Fritzbox-Hersteller AVM hatte vor dem Einsatz die IPv6-Unterstützung 1 Jahr lang mit der öffentlichen Laborfirmware für das Modell 7270 getestet. Dieses Protokoll soll den Vorgänger IPv4 ablösen, oder aber dem gleichzeitigen Betrieb mit dem Vorgänger auf derselben Leitung dienen. Die IPv6-Adressen sind 128 Bit lang, was den Providern ermöglicht, den Privatanwendern viele öffentliche IP-Adressen zuzuteilen. So kann man Computer und andere Geräte wie digitale Videorekorder oder VoIP-Telefone im Heimnetzwerk von außen erreichen und sich so die umständliche und oft auch sehr fehleranfällige Konfiguration des NAT-Routers sparen. Die aktuelle IPv6-Firmware der Firma AVM beinhaltet eine integrierte Firewall, bei der der Anwender entscheiden kann, welche Geräte aus dem Internet auf die Art erreichbar sein sollen. In Deutschland gibt es ein paar kleine DSL Provider, die native IPv6-Unterstützung für private Nutzer anbieten. Auch können diese IPv6 kostenlos verwenden, wenn sie die 6to4-Tunnelung haben – egal, ob es durch den Provider keinen IPv6 gibt. Auf der Fritzbox mit IPv6-Firmware muss man dazu nur ein Häkchen setzen. Weil in dem Fall die IPv4-Adresse in die IPv6-Adresse kodiert wird, wird der IPv6-Adressraum automatisch mit der Änderung der IPv4-Adresse verändert. Deswegen müssen die Anwender mit dynamischen IPv4-Adressen überlegen, den Tunnelbroker zu verwenden, der die festen IPv6-Adressen zuteilt, was jede Fritzbox möglich macht.

Niederländischer Provider setzt IPv6 Maßstäbe

Der niederländische DSL-Anbieter XS4ALL ist der erste große Provider in Europa, der IPv6 auch für Privatpersonen zur Verfügung stellt. In der Testphase ist das neue Internetprotokoll komplett überprüft worden und wurde mit der Firewall ausgestattet, doch wer sich nicht sicher ist, kann dank Dual Stack Technologie Ipv6 und IPv4 gleichzeitig im Betrieb haben. Schon im Jahr 2009 hat der deutsche IPv6-Rat einen Aktionsplan formuliert, mit dem der sich für die Einführung von IPv6 stark machen wollte. Bis 2010 war IPv6 für mehr als 21 Millionen Deutsche verfügbar, weil das aktuelle Internetprotokoll sehr überfordert ist. Die komplette Umstellung auf IPv6 ist erst für das Jahr 2012 geplant. In der Zwischenzeit werden die Internet-Anbieter das neue Internetprotokoll nur als ein zusätzliches Angebot zur Verfügung stellen. Das bisherige Übertragungsprotokoll hat nur ca. 4 Milliarden Internetadressen zur Verfügung gestellt – der neue IPv6, hingegen, macht die Nutzung von Billionen von Adressen möglich.

Das “neue Internet”

Das neue Übertragungsprotokoll ist vor allem wichtig, weil man verhindern will, dass das Internet in der Zukunft nur noch eine Ansammlung von unterschiedlichen Unternetzen darstellt. Was die Netzwerksicht betrifft, handelt es sich laut Experten um einen “neuen Internet“, weil dieser nicht nur eine IP-Adresse für ein Netzwerk möglich macht, sondern mehrere Adressen für ein Unternetz. Die Reihe neuer Anwendungen wurde mit IPv6 überhaupt möglich gemacht, wie beispielsweise das berühmte “Internet der Dinge“. Da handelt es sich darum, den Haushaltsgeräten wie dem Kühlschrank oder der Kaffeemaschine eine IP-Adresse zuzuschreiben, um die Geräte in ein Netzwerk mit einzubinden. Das neue Internetprotokoll ist auch für die schon existierende Dienste wie Videokonferenzen, Peer-to-peer oder VPN vorteilhaft, denn es macht die einfacher. Auch gibt es Pläne zur Internet-Kommunikation über – oder mit Fahrzeugen basierend sogar auf IPv6.
Interessant wird es auch zu sehen, wie IPv6 auf die ganzen Browsergames wirken wird. Der letzte Versuch der Einführung von IPv6 ist auf jeden Fall schon mal geglückt!

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Anforderungen an einen Provider

Das Internet hat sich in den letzten Jahren zu dem wichtigsten Medium der modernen Gesellschaft gewandelt. Hier findet man nicht nur Informationen sondern kann auch auf ein umfangreiches Angebot an Dienstleistungen zurückgreifen. Beinahe 90% aller Deutschen zwischen 12 und 50 nutzen das Internet regelmäßig.

WLAN Standards in Deutschland

Der so genannte WLAN- (Wilreless Local Area Network-) oder auch Wifi-Standard hat sich weltweit durchgesetzt und ist auch in deutschen Haushalten weit verbreitet. Mittlerweile werden die meisten Geräte im Heimnetzwerk nicht mehr per Kabel sonder kabellos per Funkstandard vernetzt. Die drahtlose Vernetzung spart dabei die aufwendige Installation von Kabeln und Switchen im Haus und ist zudem noch schnell konfiguriert, sehr performant und, bei Beachtung bestimmter Grundregeln, sehr sicher.

Grillen als Entspannung nach einem harten Arbeitstag

Gerade in den warmen Sommermonaten möchten viele nach der Arbeit noch die warmen Sonnenstrahlen nutzen und sich mit Freunden und der Familie treffen. In einem solchen Fall kann es sich lohnen, wenn man das Essen einmal ins Freie verlegt und sich nach passenden Grills umsieht. Mit diesen kann man nicht nur Fleisch zubereiten, sondern auch Gemüse und andere Speisen sind kein Problem.